„Wir brauchen mal ein Video“ ist ein häufiger Satz — und ein teurer, wenn das Format nicht zum Ziel passt. Drei Formate werden oft verwechselt: Imagefilm, Werbespot und Reel. Sie haben unterschiedliche Aufgaben.
Der Imagefilm
Ziel: Vertrauen aufbauen, zeigen wofür du stehst.
Der Imagefilm erzählt die Geschichte deines Unternehmens — Werte, Menschen, Arbeitsweise. Er ist meist 60 bis 120 Sekunden lang und läuft auf deiner Website, bei Terminen oder auf Messen. Er verkauft nicht direkt, sondern schafft ein Gefühl: „Diesen Leuten vertraue ich.“
Passt, wenn: Du dich als Unternehmen oder Marke vorstellen willst.
Der Werbespot
Ziel: Ein konkretes Angebot bewerben, zur Handlung bewegen.
Ein Werbespot ist kürzer, pointierter und auf ein klares Ziel ausgerichtet — ein Produkt, eine Aktion, ein Angebot. Er wird oft als Werbeanzeige geschaltet und ist auf Conversion optimiert: Klick, Anfrage, Kauf.
Passt, wenn: Du etwas Bestimmtes verkaufen oder bewerben willst.
Das Reel
Ziel: Reichweite und Sichtbarkeit auf Social Media.
Reels sind kurze, vertikale Videos für Instagram und Co. Sie sind schnell, nahbar und auf Reichweite optimiert. Sie müssen nicht hochglänzend sein — sie müssen in den ersten Sekunden fesseln. Reels bauen über Zeit Bekanntheit auf.
Passt, wenn: Du regelmäßig neue Menschen erreichen willst. Mehr dazu im Reels-Ratgeber.
Der direkte Vergleich
Die clevere Kombination
Am effizientesten ist oft, mehrere Formate aus einem Dreh zu gewinnen: Aus dem Material für einen Imagefilm lassen sich gleichzeitig mehrere Reels und ein kurzer Spot schneiden. So holst du das Maximum aus einem Drehtag heraus — statt für jedes Format neu zu produzieren.
Welches Format brauchst du?
Frag dich: Will ich Vertrauen (Imagefilm), verkaufen (Werbespot) oder sichtbar werden (Reel)? Oft ist die ehrliche Antwort „alles ein bisschen“ — dann ist die Kombi aus einem Dreh der beste Weg. Wir beraten dich gern, welches Format zu deinem Ziel und Budget passt. Zur Videoproduktion.